Liebe Freundinnen und Freunde von Copernicus,

was macht das Copernicus-Stipendium so besonders?

Beim Lesen der Abschlussberichte unserer Stipendiatinnen Doka, Katja und Zara wird mir immer wieder bewusst, welch tiefe Form der Selbstreflexion viele unserer Alumni nach ihrem Semester in Deutschland erreichen. Sechs Monate sind aus meiner Sicht zwar nicht genug, um das komplexe Leben hier vollständig zu verstehen – manche brauchen dafür ein ganzes Leben –, doch sie reichen aus, um einen neuen, ungewohnten Blick auf unseren Alltag zu ermöglichen. Auch mir selbst hilft das Stipendium, Deutschland mit frischeren Augen, sozusagen von außen, zu sehen.

Wenn unsere Stipendiatinnen schreiben, dass ihnen fremde Menschen auf der Straße zulächeln, „Hallo“ sagen und offen, hilfsbereit und freundlich sind, stelle ich mir das bildlich vor. Ihr frischer Blick auf den regnerischen Alltag in Hamburg, ihre Neugierde und ihre herzliche Dankbarkeit erhellen die grauen Novembertage. Aus ihren Berichten wird spürbar, wie sie in diesen sechs Monaten gewachsen sind. Sie sind reifer, selbstbewusster und stärker geworden.

Sie schreiben von „zuverlässigen Händen – Händen, die dich jederzeit auffangen können, wenn du stolperst“. Sie erzählen von dem Wunsch, nach der Copernicus-Zeit „anderen mehr zu vertrauen, ehrliche Unterstützung zu geben, ohne etwas zurückzuerwarten“. Und sie teilen die Weisheit eines unserer Gastväter: „Freude wird nur größer, wenn man sie teilt.“

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die diese Freude und die vielen schönen Momente im Sommersemester 2025 mit uns geteilt haben: unseren Gastfamilien Wiemers/Hemmersmeier, Niemann und Iversen, unseren Förderern ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, Edmund Siemers-Stiftung und FRoSTA AG sowie unseren aktiven Vereinsmitgliedern. Eure Unterstützung bedeutet uns sehr viel.

Herzliche Grüße,

Zarina Schloh / Copernicus e.V.